Zahl der Geburten in NRW 2018 um 0,7 Prozent gestiegen

Freitag, 19. Juli 2019

Zahl der Geburten in NRW 2018 um 0,7 Prozent gestiegen

Im Jahr 2018 wurden in Nordrhein-Westfalen 173 150 Kinder geboren.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 wurden in Nordrhein-Westfalen 173 150 Kinder geboren. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1 166 bzw. 0,7 Prozent mehr Kinder als im Jahr zuvor (2017: 171 984). Es handelt sich um die zweithöchste Zahl seit dem Jahr 2000 (damals: 175 144); die Zahl der Lebendgeborenen hat sich gegenüber dem bisherigen historischen Tiefstand im Jahr 2011 (143 097) um 21,0 Prozent erhöht.

Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes lag im Jahr 2018 mit 29,8 Jahren um 0,1 Jahre höher als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zu den Frauen, die im Jahr 2008 ihr erstes Kind bekommen haben, waren Frauen im Jahr 2018 bei der Geburt ihres ersten Kindes nahezu ein Jahr älter (damals: 28,8 Jahre). Rund zwei Prozent aller Mütter brachten Mehrlinge zur Welt. Unter den 3 233 Mehrlingsgeburten befanden sich 3 170 Zwillings- und 58 Drillingsgeburten sowie fünf Mehrlingsgeburten mit vier oder mehr Kindern.

Die regionale Betrachtung der Geburtenzahlen zeigt, dass in 30 kreisfreien Städten und Kreisen und in der Städteregion Aachen die Zahl der Geborenen im Vergleich zu 2017 gestiegen und in 22 kreisfreien Städten und Kreisen gesunken ist. Den höchsten prozentualen Geburtenanstieg gab es im Kreis Coesfeld (+10,6 Prozent), während im Kreis Olpe (−11,0 Prozent) der höchste Rückgang der Geburtenzahl zu verzeichnen war.

In NRW starben im vergangenen Jahr wieder mehr Menschen als Kinder geboren wurden. Die Zahl der Gestorbenen war 2018 mit 211 140 um 3,0 Prozent höher als 2017 (204 842). Das Geburtendefizit war mit 37 990 Menschen höher als im Jahr 2017 (32 858).

Die Zahl der Gestorbenen war 2018 in 47 kreisfreien Städten und Kreisen sowie der Städeregion Aachen höher als im Vorjahr; in fünf kreisfreien Städten und Kreisen starben weniger Menschen als im Jahr zuvor. Den höchsten Anstieg ermittelten die Statistiker für Krefeld (+8,1 Prozent), den höchsten Rückgang für Wuppertal (−1,8 Prozent). (IT.NRW)

(190 / 19) Düsseldorf, den 19. Juli 2019

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 189 / 19

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