Zehn Prozent der NRW-Wirtschaftskraft wurde 2018 von der Gesundheitswirtschaft erbracht

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Zehn Prozent der NRW-Wirtschaftskraft wurde 2018 von der Gesundheitswirtschaft erbracht

Im Jahr 2018 erwirtschafteten 1,3 Millionen Erwerbstätige in der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft 63,2 Milliarden Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 erwirtschafteten 1,3 Millionen Erwerbstätige in der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft 63,2 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurde damit knapp ein Zehntel (9,9 Prozent) der Wirtschaftsleistung des Landes von der Gesundheitswirtschaft erbracht. Etwa jeder Siebte Erwerbstätige (14,1 Prozent) arbeitete in NRW in diesem Bereich.

Die Bruttowertschöpfung der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft ist innerhalb von zehn Jahren von 44,5 Milliarden Euro im Jahr 2008 preisbereinigt und verkettet um 13 Prozent auf 63,2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gestiegen. Damit hat sich ihr Anteil an der gesamten Wirtschaftskraft von 8,6 Prozent auf knapp 9,9 Prozent erhöht. Die Zahl der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft ist im gleichen Zeitraum von 1,09 Millionen um 19,1 Prozent auf 1,3 Millionen gestiegen.

Die Arbeitsproduktivität (Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen) in der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft lag im Jahr 2017 bei 46 061 Euro je Erwerbstätigen. Regional betrachtet war die Arbeitsproduktivität allerdings recht unterschiedlich: Sie reichte von 34 028 Euro im Kreis Borken bis 71 037 Euro in Leverkusen. Die überdurchschnittliche Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen dürfte hier auf die in Leverkusen stark vertretene Pharmaindustrie zurückzuführen sein. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Düsseldorf mit 54 004 Euro und Köln mit 53 786 Euro je Erwerbstätigen.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zu diesem Thema haben die Statistiker jetzt in der Reihe Statistik kompakt unter dem Titel „Die Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen: Eine Branche im Wachstum.” veröffentlicht.

Weitere vergleichende Ergebnisse für Bundesländer wird die Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder morgen in einer Gemeinschaftspublikation veröffentlichen. (IT.NRW)

(332 / 19) Düsseldorf, den 11. Dezember 2019

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