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In NRW machten auch 2020 wieder mehr Mädchen Abitur als Jungen

Klassenzimmer
Dienstag, 20. April 2021

In NRW machten auch 2020 wieder mehr Mädchen Abitur als Jungen

Der Mädchenanteil an allen Absolventen mit Hochschulreife lag im Sommer 2020 an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen bei 55,1 Prozent.

Düsseldorf (IT.NRW). Der Mädchenanteil an allen Absolventen mit Hochschulreife lag im Sommer 2020 an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen bei 55,1 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Girls' Day (22. April 2021) mitteilt, waren Mädchen – wie auch im Vorjahr (Sommer 2019: 55,2 Prozent) – beim Abitur überrepräsentiert.

Jungen waren mit einem Anteil von 52,7 Prozent bei den Schulabgängern mit Fachhochschulreife (inkl. schulischer Teil; Vorjahr: 52,5 Prozent) häufiger vertreten. Bei den Absolventen mit Hauptschulabschluss lag der Jungenanteil bei 60,1 (Vorjahr: 59,5 Prozent). Von den jungen Menschen, die 2020 ohne einen Abschluss von der Schule abgingen, waren 62,1 Prozent männlich (Vorjahr: 61,5 Prozent).

Schulabgänge von allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen
Schulabgang Sommer 2019 Sommer 2020
zusammen weiblich männlich zusammen weiblich männlich
Anzahl Prozent Anzahl Prozent
1) inklusive schulischer Teil
  ohne Hauptschulabschluss 11 420 38,5 61,5 9 710 37,9 62,1
  Hauptschulabschluss 30 250 40,5 59,5 26 480 39,9 60,1
  Fachoberschulreife 66 025 48,1 51,9 63 540 47,8 52,2
  Fachhochschulreife1) 6 935 47,5 52,5 6 785 47,3 52,7
  Hochschulreife 74 520 55,2 44,8 73 280 55,1 44,9
Insgesamt 189 155 49,1 50,9 179 795 49,1 50,9

Im Sommer 2020 verließen insgesamt 179 795 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. Auch im vergangenen Jahr beendeten wieder weniger Mädchen (88 220; 49,1 Prozent) als Jungen (91 575; 50,9 Prozent) eine allgemeinbildende Schule.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass von den allgemeinbildenden Schulen der höchste bis dahin erworbene Schulabschluss gemeldet wird, auch wenn dieser nicht im Abgangsjahrgang erworben wurde. An Weiterbildungskollegs fließen allgemeinbildende Abschlüsse nur dann in die Statistik ein, wenn diese höherwertiger ausfallen als der bisher erworbene Abschluss. Ab dem Schuljahr 2019/20 wurden Schülerzahlen aus Datenschutzgründen auf ein Vielfaches von fünf gerundet. Hierdurch besteht keine Additivität. (IT.NRW)

(131 / 21) Düsseldorf, den 20. April 2021