Europäischer Green Deal

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Donnerstag, 2. Juni 2022

Europäischer Green Deal

Relevante Statistiken aus NRW für Ihre Datenrecherche im Zusammenhang mit den EU-Klimazielen

Der Green Deal der Europäischen Union sieht vor, Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Maßnahmen zur Umsetzung dieses Ziels wurden am 14. Juli 2021 von der Europäischen Kommission vorgestellt. Im Fokus stehen dabei die Unterstützung und Förderung einer nachhaltigen, treibhausgasarmen sowie ressourceneffizienten Umgestaltung der EU-Wirtschaft.

Um die Lage in Nordrhein-Westfalen hinsichtlich der vereinbarten EU-Klimaziele abbilden zu können, haben wir auf dieser Seite relevante Daten des Statistischen Landesamts NRW zusammengestellt. Die Übersicht beinhaltet Statistiken aus den Bereichen Klima, Energie, Landwirtschaft, Industrie, Verkehr und Umwelt.

  • Klima
  • Energie
  • Landwirtschaft
  • Industrie
  • Verkehr
  • Umwelt

Ein erhöhter Ausstoß von Treibhausgasen, darunter vor allem Kohlendioxid (CO2), ist maßgeblicher Treiber der globalen Erwärmung bzw. des Klimawandels. Zu den von der Europäischen Kommission festgelegten Zielen zählt daher die Verringerung der Netto-Treibhausgasemissionen.

Glossar zum Thema Gase

 

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07.12.2021
Die Treibhausgasemissionen in NRW 1990 bis 2018

Die Treibhausgasemissionen in NRW sind gegenüber 1990 um 33,4 Prozent gesunken. 2019 wurden 233 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Kohlendioxid (CO2) machte 2019 mit 90,2 Prozent den Großteil der Treibhausgasemissionen aus.

Im Bereich Energie gilt ein dekarbonisiertes, effizientes und stärker integriertes Europäisches Energiesystem als allgemeine Zielsetzung. Dazu zählen die schnelle Umstellung von fossilen auf überwiegend erneuerbare Energiequellen sowie eine deutliche Einsparung beim Energieverbrauch. Dies soll durch ein kreislauforientiertes Energiesystem und eine verbesserte Energieeffizienz, z. B. von Gebäuden, gewährleistet werden.

Glossar zum Thema Energie

 

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07.12.2021
Primärenergieverbrauch erneuerbarer Energieträger in NRW 1990 bis 2019

Datenbasis: Auszüge aus der Energiebilanz NRW

 

Der Primärenergieverbrauch erneuerbarer Energieträger in NRW lag im Jahr 2019 bei 210 199 Terajoule. Die Biomasse stellte mit 135 222 Terajoule den meist verbrauchten erneuerbaren Energieträger dar.

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07.12.2021
Bruttostromerzeugung und Anteil der erneuerbaren Energieträger in NRW 2003 bis 2019

Datenbasis: Auszüge aus der Energiebilanz NRW

 

Die Bruttostromerzeugung in NRW ist von 2003 bis 2019 um 24,3 Prozent gesunken. Gleichzeitig ist der Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Bruttostromerzeugung angestiegen. 2003 lag dieser noch bei 3,2 Prozent, im Jahr 2019 bei 16,1 Prozent.

 

Für die europäische Landwirtschaft sieht der Green Deal die Umstellung auf ein nachhaltiges, faires und gesundes Lebensmittelsystem vor. Als vereinbarte Maßnahme ist in diesem Zusammenhang insbesondere der Ausbau der ökologischen Viehzucht und der ökologischen Bodennutzung zu nennen.

 

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29.11.2021
Anteil der Öko Betriebe und deren genutzte Fläche in NRW

Mit insgesamt 1 955 Betrieben wirtschafteten 5,8 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe in NRW im Jahr 2020 ökologisch, das waren 651 Betriebe mehr als zehn Jahre zuvor. Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in NRW ist seit 2010 von 3,6 auf 5,7 Prozent (rund 84 000 Hektar) gestiegen.

Grafik: Anteile von Nutztieren in ökologischer Haltung an allen Nutztieren in NRW

Grafik: Anteile von Nutztieren in ökologischer Haltung an allen Nutztieren in NRW

29.11.2021

Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe mit Viehhaltung erhöhte sich in NRW von 2010 bis 2020 um 395 Betriebe bzw. 34,3 Prozent auf 1 546. Unter den landwirtschaftlich gehaltenen Nutztieren verzeichneten die Schafe auch im Jahr 2020 den größten Anteil an ökologisch gehaltenen Nutztieren (14,7 Prozent) in NRW.

Die Europäische Kommission setzt in der Industrie auf eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Produktion. Dies soll mit einem sparsameren Ressourcenverbrauch erreicht werden. Insbesondere energieintensive Industrien sollen modernisiert und mit kohlenstoffarmer Energie versorgt werden. Gleichzeitig ist es ein Ziel, die globale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu erhalten und ihre Autonomie durch eine Vermeidung externer Abhängigkeiten voranzutreiben.

 

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07.12.2021
Rohstoffverbrauch, Rohstoffproduktivität und das Bruttoinlandsprodukt in NRW

Der Rohstoffverbrauch in NRW ist 2019 gegenüber 1994 leicht um 2,8 Prozent gesunken. Dagegen sind die Rohstoffproduktivität und das Bruttoinlandsprodukt um 32,7 Prozent bzw. um 29,0 Prozent angestiegen. Die Rohstoffproduktivität bemisst die wirtschaftliche Leistung pro Rohstoffeinsatz.

Im Bereich Verkehr gehört es zu den wesentlichen Zielen der Europäischen Kommission, die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen zu senken. Zu den vereinbarten Maßnahmen gehören in diesem Zusammenhang die beschleunigte Elektrifizierung der Straßenfahrzeuge, eine erhöhte Verkehrsleistung im öffentlichen Personenverkehr, der Ausbau der Radinfrastruktur oder die Verlagerung von Gütertransporten von der Straße auf die Schiene.

 

Die im Green Deal von der Europäischen Kommission vereinbarten Maßnahmen zielen darauf ab, Europas Umwelt und Gewässer zu schützen und gleichzeitig die derzeitige Umweltverschmutzung wirksam zu bekämpfen. Im Fokus stehen dabei Maßnahmen zur Verringerung der Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung, zum Schutz der biologischen Vielfalt und zur Verbesserung des Abfallmanagements.

 

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07.12.2021
Beschäftigte der Umweltschutzwirtschaft in NRW 2010 bis 2018

Im Zeitraum von 2010 bis 2019 ist die Beschäftigung in der Umweltschutzwirtschaft in NRW um 46,2 Prozent auf 111 481 Vollzeitäquivalente angestiegen (2010: 76 272 Vollzeitäquivalente). 30,9 Prozent der Beschäftigten der Umweltschutzwirtschaft arbeiteten 2019 im Verarbeitenden Gewerbe.

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